Das Angebot, das Atelier in der Innerschweiz zu übernehmen,
ist über längere Zeit gewachsen.

Es war keine schnelle Entscheidung.

Und dann, als ich dort war,
wurden bestimmte Dinge klar,
die mir zuvor niemand gesagt hatte.

Und es war plötzlich eindeutig:

Ich werde gehen.
Der Ort hat für mich nicht gepasst.

Und gleichzeitig begann das Nächste.

Während ich geräumt habe,
alles organisiert
und den Überblick behalten habe,

habe ich bereits begonnen, neue Räume zu suchen.

Weil klar war:
Vieles, was da ist,
braucht einen neuen Ort.

Und es war wirklich viel.

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Mit Hilfe von Freunden haben wir begonnen, abzubauen
und weiterzugeben.

Sortiert.
Eingelagert.
Sauber gemacht.

Mehrmals gezügelt.

Aus einem Lagerraum wurden zwei.
Als Zwischenlösung.

Es hat Geld gekostet.
Und mehr.

Über Monate.

Die Suche

Ich habe mehrere Räume besichtigt.

Bei einem Termin war ich zu früh da.
Der Raum sah auf den Fotos gut aus.

Vor Ort war es anders.

Überall Müll.

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Ich habe Fotos gemacht,
dem Vermieter gesagt, was ich davon halte,
und den Termin direkt abgesagt.

Danach habe ich die Polizei gerufen.

Nach über 400 Cleanups war das das erste Mal.
Wegen der Verschmutzung – auch im Bach.

Das hat Gewicht.

Der Moment

Als alles neu geordnet war,
die Zwischenlösung stand
und die Reise ins Ausland bereits geplant war,
kam unverhofft eine Nachricht.

Meine Coiffeuse löst ihr Studio auf.

Vor Jahren hatte ich ihr gesagt:
Wenn dieser Raum einmal frei wird,
möchte ich es gerne wissen.

Und genau so kam es.

Wir haben uns direkt getroffen.
Noch vor Ort habe ich die Besitzerin angerufen.

Sie kannte mich –
und die Projekte am Bodensee und Mittelmeer.

Dann ging alles schnell.

Ein Gespräch.
Eine Entscheidung.

Und diesmal war es sofort klar.

Jetzt

Der Raum ist da.

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Aktuell ist es noch ein Coiffeurstudio.
Es muss zuerst geräumt, abgebaut und verändert werden.

Entscheidung

Ich hätte alles entsorgen können.
Das Material aus dem anderen Atelier.
Einfach abschliessen.

Schnell.
Einfach.

Aber das entspricht nicht dem, wie ich bin und arbeite.

Ich möchte damit weiterarbeiten.
Und daraus etwas entstehen lassen.

Einen Raum, in dem Menschen zusammenkommen.
Gestalten.
Ausprobieren.
Weiterdenken.

Ein Ort für Begegnung.
Für Arbeiten mit dem, was da ist.
Für unterschiedliche Altersgruppen.

Ausblick

Die Reise ins Ausland war bereits geplant.

Um das Ganze zu verarbeiten.
Mich neu auszurichten.
Und weiterzuarbeiten.

Die Eröffnung ist Ende August.

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Die Vergangenheit und das Material dürfen jetzt ruhen.
Und ich komme nach.

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