Manchmal merkt man erst, wenn man angekommen ist, dass ein Ort doch nicht der richtige ist.
So ging es mir mit dem Atelier in der Innerschweiz.
Über längere Zeit war daraus eine Möglichkeit geworden.
Ich sagte zu.
Begann auszuräumen.
Zu putzen.
Zu organisieren.
Doch schon nach wenigen Tagen wurde mir klar, dass ich dort nicht bleiben würde.
Also begann ich erneut.
Nicht bei null.
Sondern mit allem, was ich übernommen hatte.
Kisten.
Material.
Erinnerungen.

Mit der Unterstützung von Freunden wurde geräumt, sortiert und eingelagert.
Vieles fand einen Platz.
Nur ich noch nicht.
Ich besichtigte verschiedene Räume.
Und wartete.
Dann kam eine Nachricht.
Meine Coiffeuse löste ihr Studio auf.
Vor Jahren hatte ich einmal gesagt:
Falls dieser Raum irgendwann frei wird, gib mir bitte Bescheid.
Genau das tat sie.
Wir trafen uns.
Ich rief noch vor Ort die Besitzerin an.
Sie kannte mich und meine Arbeit.
Diesmal musste ich nicht lange überlegen.
Es fühlte sich richtig an.

Heute steht dieser Raum vor einem neuen Anfang.
Noch ist vieles auszuräumen und umzubauen.
Doch genau das gehört dazu.

Die Vergangenheit und das Material dürfen jetzt ruhen.
Und ich komme nach.




