Zehn Jahre später

Manchmal halte ich kurz inne.

Dann wird mir bewusst, was in den letzten zehn Jahren entstanden ist.

Nicht nur Cleanups.

Nicht nur Projekte.

Sondern etwas, das Menschen verbindet.

Was einmal mit einer Idee begann, ist heute ein Netzwerk aus Schulen, Gemeinden, Vereinen und unzähligen Menschen, die ihre Zeit schenken.

Viele kommen jedes Jahr wieder.

Lehrpersonen planen den nächsten Einsatz.

Schülerinnen und Schüler erzählen später, dass sie heute noch Müll aufheben.

Gemeinden fragen erneut an.

Genau dann merke ich, dass etwas geblieben ist.

Verbindung

Die Projekte verbinden Menschen.

Rund um den Bodensee arbeiten Menschen aus drei Ländern zusammen.
Nicht nebeneinander – sondern miteinander.

altnau kopie

Jetzt

Im Moment wird vieles vorbereitet.
Eine neue Vereinswebsite entsteht.
Im Juni setzen wir das Projekt PuliAMOlaPugila um.
Im Oktober feiern wir 10 Jahre Verein.
Kurz darauf beginnt das 9. Grosse Around the Bodensee Cleanup.

Viele Schulen und Vereine haben sich bereits angemeldet.

Und jeden Tag kommen weitere dazu.

kesswil

Was man nicht sieht

Was dabei oft niemand sieht, passiert lange vorher.

Telefonate.
Besichtigungen.
Ideen.
Besprechungen.
Planung.
Absprachen.

Über Wochen und Monate.

Wenn das erste Cleanup beginnt, ist bereits ein grosser Teil der Arbeit getan.

Haltung

Diese Projekte entstehen nicht allein.

Es entstehen Räume,
in denen Menschen zusammenkommen,
mitarbeiten
und weiterdenken.

Ich halte den Rahmen
und verantworte die langfristige Entwicklung dieser Projekte.

Und innerhalb dieses Rahmens entsteht vieles durch die Menschen,
die Teil davon sind – und werden.

Jedes Projekt bringt neue Begegnungen.

Neue Geschichten.
Neue Menschen.

Rolf Marti begleitet den Verein seit dem ersten Tag als Co-Präsident.
Die Idee, einen Verein zu gründen, kam damals von ihm.

Iwan Pfäffli ist seit Beginn Teil dieses Weges.

Und dazu kommen Vereinsmitglieder, Schulen, Gemeinden, Vereine, Unterstützerinnen und Unterstützer – Menschen, die mitdenken, mithelfen und Verantwortung übernehmen.

Realität

Der Verein ist gemeinnützig.

Ein grosser Teil dieser Arbeit geschieht ehrenamtlich.

Ich investiere jedes Jahr viele Monate in die Planung, Organisation und Umsetzung der Projekte.

Nicht alles davon wird bezahlt.

Aber vieles davon kommt zurück.
Nicht in Zahlen.
Sondern in Begegnungen.
In Vertrauen.
Und darin, dass Menschen wiederkommen.

Vielleicht ist genau das der schönste Erfolg nach zehn Jahren.

Und ich freue mich auf alles, was in den kommenden zehn Jahren entstehen wird.

Was bleibt

Am Ende bleiben nicht nur saubere Orte.
Es bleiben Begegnungen.
Freundschaften.
Vertrauen.

Und Menschen, die Jahr für Jahr wiederkommen.
Gemeinsam für eine saubere Umwelt.

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Genau daraus ist in den letzten zehn Jahren etwas entstanden.
Etwas, das trägt.

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