Zwischen Licht und Schatten

Es gibt Zeiten im Leben, die uns innehalten lassen. Zeiten, in denen die Welt plötzlich leiser wird. In denen Bewegung eingeschränkt ist, aber das Innenleben umso lauter spricht.

Dieser Film ist in genau so einer Zeit entstanden – während des Lockdowns, in dem viele Menschen ihre Häuser nicht verlassen konnten. Eine Zeit, die für viele mit Unsicherheit, Enge und Fragen verbunden war.

Ich war in diesem Prozess sowohl vor als auch hinter der Kamera – als Schauspielerin und zugleich in der filmischen Umsetzung. Dadurch ist ein sehr unmittelbarer Zugang entstanden, ohne Distanz zwischen Erleben und Bild.

Und gleichzeitig war es eine Zeit, in der etwas Neues sichtbar wurde.

Zwischen Licht und Schatten begann sich das Leben auf eine andere Weise zu zeigen. In kleinen Dingen. In Momenten der Stille. In der Natur. In einfachen Ritualen – wie dem Herstellen von Holundersirup.

Der Film ist ein Ausdruck dieses Erlebens.
Ein leiser, aber kraftvoller Tanz durch die Facetten des Lebens.

Er erinnert daran, dass beides dazugehört:
das Helle und das Dunkle, das Leichte und das Schwere.

Und dass wahre Lebendigkeit darin liegt, zu allem Ja zu sagen.

Gedreht am Untersee im Thurgau, trägt dieser Ort seine eigene Qualität in sich – Weite, Ruhe, Tiefe. Ein Raum, in dem sich Innen und Aussen begegnen können.

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Vielleicht ist dieser Film genau das:
eine Einladung, dich selbst wieder zu spüren.
Dein eigenes Licht. Deinen eigenen Schatten.
Und den Mut, beides willkommen zu heissen.

Denn Leben bedeutet nicht, nur das Schöne zu wählen.
Sondern alles anzunehmen – und darin die Schönheit zu entdecken.

Wenn sich daraus eine Verbindung ergibt, dürfen Sie sich gern melden.

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